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Entdeckung
Bis zur europäischen Entdeckung von Venezuela wurde das Land von den Ureinwohnern bewohnt, die Landwirtschaft betrieben und jagten. Sie siedelten hauptsächlich um den Fluss Orinoco.
Columbus erreicht auf seiner 3. Reise 1498 die östliche Küste Venezuelas und ging an der Mündung des Flusses Orinoco an Land. Es war das erste Mal, dass er und seine Mannschaft, das amerikanische Festland betraten.
Kolonisierung
Die erste feste Siedlung der Spanier mit dem Namen Nueva Cadiz wurde 1522 gegründet, die heutige Hauptstadt Caracas wurde 1567 geschaffen.
1973 schließt sich Venezuela der Andengemeinschaft an, die seit 1969 die wirtschaftliche Entwicklung der Region steuern soll.
Jedoch wurde die Kolonie im 16. und 17. Jahrhundert von den Spaniern eher vernachlässigt, da sie sich mehr auf das Gold aus anderen Teilen Amerikas konzentrierten. Der Anbau von Kakao, Zucker, Tabak, Kaffee und Baumwolle führte dazu, dass eine große Anzahl an Sklaven nach Venezuela gebracht wurden, die, nachdem die einheimische Kultur zu einem Großteil zerstört war, die Kultur in Venezuela nachhaltig beeinflussten.
Unabhängigkeit
1810 gab es eine Revolution, die dazu führte, dass am 5. Juli 1811 die Unabhängigkeit ausgerufen wurde. Eine wichtige Persönlichkeit in den ersten Jahren des Krieges war der Freiheitskämpfer Francisco de Miranda. Doch erst 1821 gelang es unter der Leitung von Simón Bolívar einen entscheidenden Sieg über die spanische Armee zu erringen.
1830 löste sich Venezuela aus dem Verband mehrer Staaten (Kolumbien, Equador und Panama) und wurde zur selbstständigen Republik.
Das 19. Jahrhundert war zum großen Teil gezeichnet von politischen Unruhen, diktatorischen Regimen und revolutionärer Bewegungen. Auch im 20. Jahrhundert war Venezuela von 1908-1935 und 1950-1958 unter diktatorischer Herrschaft. Die Wirtschaft vollzog nach dem ersten Weltkrieg den Schritt von der Landwirtschaft zum Öl-Export.
Der Sturz von Marco Pérez Jiménez im Jahre 1958 und der Rückzug des Militärs aus innenpolitischen Angelegenheiten führte zur Demokratie Venezuelas. Rómulo Betancourt, Präsident von 1958 bis 1964, hatte einen großen Verdienst an der Stabilierung der Demokratie, die bis heute andauert.
Im Dezember 1998 wird Hugo Chávez zum Präsidenten gewählt. Chávez wird 1999 nach Änderung der Verfassung wieder gewählt. Im April 2000 verlangen viele Demonstranten vorgezogene Neuwahlen. Bei den Protesten kommen mehrere Dutzend Menschen ums Leben.
Im April 2002 übersteht Chávez einen Putschversuch. Massive Proteste der Opposition im Dezember 2002 fordern den Rücktritt der Regierung.
3. Dezember 2002: Längster Streik der venezolanischen Geschichte fängt an. Ein Referendum wird für August 2003 zugelassen.Demokratische Entwicklung bis heute