Geschlechterforschung

Die Geschlechterforschung beschäftigt sich mit den Unterschieden zwischen den Geschlechtern. Die Geschlechterforschung ist sowohl Kultur- als auch Sozialwissenschaft. Wichtig in der Geschlechterforschung sind die unterschiedlichen Geschlechtsrollen, und die daraus abgeleitete rechtliche Stellung innerhalb der Gesellschaft. Wichtige Themen sind: Nachdem ca. 1975 die Gender Studies an Universitäten in den USA Einzug hielten, dauerte es noch etwa zehn Jahre, bis die Geschlechterforschung im deutschsprachigen Raum als eigenständige Disziplin entdeckt wurde. Auch hier entwickelte sie sich aus der Frauenforschung. Es gab bereits zuvor in vielen universitären Fächern verschiedene Frauenforschungsprojekte und auch solche, die Geschlechterverhältnisse beleuchten sollten, doch diese hatten immer den Zweck, die Frage nur unter Aspekten des jeweiligen Faches zu untersuchen. So beschäftigte man sich beispielsweise mit der Beziehung der Geschlechter innerhalb der evangelischen Theologie. Mitte der 80er Jahre entwickelte sich dann die Geschlechterforschung aus diesen einzelnen Projekten zu einem eigenständigen Fach mit interdisziplinärem Anspruch. Durch die Beschäftigung mit den Geschlechtsrollen besonders auch in der wissenschaftlichen Forschung stellt sie eine Form der Wissenschaftskritik dar. Sie bemächtigt sich in diesem Zusammenhang unterschiedlicher wissenschaftlicher und analytischer Methoden, die je nach Forschungsobjekt variieren.

Wichtige Personen der Geschlechterforschung sind:

Siehe auch: Feminismus, Frauenforschung, Frauenrechte, Sex und Gender, Maskulismus, Gender Studies




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