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Bei den Geistererscheinungen unterscheiden manche "Experten" zwischen Dämonenen, Elementalen, Engeln und Familiaren. Poltergeister erzeugen bei ihrem nächtlichen Auftritt klopfähnliche oder andere Geräusche. Der Spiritismus geht davon aus, dass die Seelen der Verstorbenen zu Geistern werden, im Jenseits existieren und in der diesseitigen Welt in Erscheinung treten können.
Die Existenz solcher Wesen ist umstritten. Einige Menschen glauben an sie, andere nicht. Einen zweifelsfreien naturwissenschaftlich-empirischenen Beweis für ihre Existenz gibt es nicht. Aber es handelt sich bei Gespenstern offenbar um Phänomene, die in der Vorstellungswelt von Menschen verschiedener Kulturen auftreten.
Geister treten nicht nur zufällig und unverhofft auf, um Menschen zu erschrecken, sie können angeblich auch von so genannten Medien durch Materialisation hervorgebracht werden.
Nach G. N. M. Tyrell (Apparitions, 1953) gibt es vier Hauptkategorien von Geistern oder Gespenstern:
Zur gruseligen Unterhaltung des Menschen werden eine Vielzahl von Gespenstergeschichten in Spukromanen und Gespensterkrimis erfunden.
Zahlreiche angebliche Gespenstererscheinungen beruhen auf einer Sinnestäuschung. Kaum wahrnehmbare physikalische Effekte haben auf viele Menschen reproduzierbare Wirkungen: ein plötzlicher Temperaturabfall innerhalb von Gebäuden wird von vielen Menschen wie ein Berührungsreiz wahrgenommen. Ein Beispiel für physikalische Ursachen von Gespenstersichtungen ist das Brockengespenst.
In vielen "Geisterhäusern" und Orten, an denen häufig Geister in Erscheinung treten, wurden Schwankungen des Erdmagnetfeldes gemessen. Es wurden Versuche durchgeführt, bei denen Testpersonen Helme aufsetzen mussten, die mithilfe von Computertechnik die Erdmagnetfeldschwankungen simulieren konnten, wie sie in vermessenen "Spukhäusern" vorkommen. Tatsächlich berichtete ein Großteil der Testpersonen von Erfahrungen, die denen der Spukopfer stark ähnelten. Einige Wissenschaftler gehen daher davon aus, dass ein Großteil der Geister- und Spukphänomene von Magnetfeldschwankungen ausgelöst werden, die das Gehirn beeinflussen.
Das Gespenst ist auch der Titel eines 1982 gedrehten, umstrittenen, tragikomischen Films von Herbert Achternbusch, bei dem es eine lebensgroße Christusfigur nicht mehr am Kreuz aushält, sondern als lebendig gewordener "Ober" ins Bett einer Oberin oder als Kellner in eine Klosterschenke zieht, wobei sein Treiben allerhand Ärger mit der Polizei, mit dem Bischof und Münchner Passantinnen hervorruft. Der Film wirft die Frage auf, wie Jesus behandelt würde, wenn er heute in Bayern auftauchte, und rief wegen zahlreicher Geschmacklosigkeiten heftige Proteststürme seitens der deutschen Bischöfe hervor, so dass sich die Staatsanwaltschaft mit ihm beschäftigen musste.
Siehe auch: Geist, Spuk, Leben nach dem Tod, Heiliger Geist, Okkultismus