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|}Ein Geysir (isländisch) ist eine spezielle Art von heißen Quellen, die ihr Wasser in zum Teil regelmäßigen Abständen springbrunnenartig ausstößt.
Funktionsweise
Geysire kommen in jungen vulkanischen Gebieten vor. Sie besitzen einen tiefen Schlot, der oben in ein Becken mündet. Typischerweise werden Geysire über das Grundwasser gespeist.
Die Vorstellung ist, dass den Geysiren aus der Tiefe mehr Wärme zugeführt wird, als durch die meist stark verengte Quellröhre wieder abgeführt werden kann. Dadurch wird das Wasser überhitzt und bis zu 100 m Höhe herausgeschleudert, was zu einer plötzlichen Druckentlastung führt. Das Wasser geht sofort in die Dampfphase über und verursacht eine Eruption. In den Pausen erwärmt sich das zurückfließende Wasser erneut.
Oft findet man im Wasser der Geysire mineralische Stoffe in gelöster Form, die sich teilweise als Sinter um die Quelle ablagern.
Das ausgestossene Wasser hat eine Temperatur zwischen 90° und 100°, also nahe am Siedepunkt.
Geysire kommen in Vulkangebieten wie Island, auf Neuseeland oder dem Yellowstone Nationalpark vor.
Beispiele:
Eigenschaften
Man unterscheidet zwei Arten von Geysiren: Die fontänenartigen Geysire spritzen Wasser in verschiedene Richtungen, meisst in einem Bassin. Düsenartige Geysire haben einen schmalen Wasserstrahl.