|
|
In der antiken und mittelalterlichen Mathematik wurde die Gleichheit zweier Ausdrücke noch wörtlich (z. B. "est egale" für "ist gleich") hingeschrieben. Descartes kürzte dies etwa durch ein kopfstehendes (genauer: um 180° gedrehtes) œ ab, wobei in der Folgezeit der Querstrich mehr und mehr weggelassen wurde. Die Einführung des in England bereits verwendeten "=" erfolgte auf dem Kontinent vermutlich erst durch Gottfried Wilhelm Leibniz (1646 - 1716).
Heute ist das Gleichheitszeichen derart verbreitet, dass insbesondere Jugendliche es sogar in der deutschen Schriftsprache verwenden.