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Der Begriff Glück wird in der deutschen Sprache in zwei sehr unterschiedlichen Bedeutungen gebraucht:
"Glück empfinden" hat zwei mögliche Varianten:
Die folgenden Absätze beziehen sich alle auf "Glück" im Sinne von "Glück empfinden".
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2 Glücksdefinitionen verschiedener Fachrichtungen 3 Glücksforscher 4 Weblinks |
Andere Begriffe für Glück
Glücksdefinitionen verschiedener Fachrichtungen
Psychologie
Psychologen definieren Glück u.a. als die Empfindung der absoluten Harmonie unseres Bewusstseins. Wir gehen in unserem augenblicklichen Tun auf, alles um uns herum einschließlich der Zeit verschwimmt und spielt keine Rolle mehr.Philosophie
Philosophen beschäftigen sich schon lange mit der Frage: "Was ist Glück". Danach ist z.B. die Glückseligkeit der Zustand vollkommener Befriedigung, vollkommener Wunschlosigkeit, ein Ideal, dessen Verwirklichung durch sinnvolles Wirken und Zusammenwirken erstrebbar ist, solange bis der einzelne Mensch sein Maß gefunden hat. Medizin / Neurobiologie
Medizinisch bzw. neurobiologisch betrachtet sind es die Botenstoffe Dopamin und Serotonin, die Glücksgefühle auslösen. Der menschliche Körper schüttet diese Botenstoffe in unterschiedlichen Situationen aus, z.B. beim Sport. Aber auch z.B. Schokolade führt dazu, dass auf Umwegen im Körper der Glücksbotenstoff Serotonin entsteht. Die Botenstoffe transportieren die Botschaft "Sei glücklich" per Nervenzellen zum Gehirn. Entsprechende Drogen können ebenfalls diese Botschaft transportieren, machen jedoch abhängig.Sprachwissenschaft
Sprachwissenschaftler finden als Herkunft des Wortes "Glück" ab dem 12. Jahrhundert die Worte "Gelucke" im Mittelniederdeutschen und "Gelücke" im Mittelhochdeutschen. Beide Worte kommen vom Verb "gelingen", das sich vom Wort "leicht" ableitet. Glück ist demnach ursprünglich also das Gelungene, das leicht Erreichte oder der günstige Ausgang eines Ereignisses.Glücksforscher
Aus den verschiedenen Fachrichtungen haben sich folgende Forscher mit Glück beschäftigt:Weblinks