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Die Neigung zur Natur und der Welt um ihn herum bewegte Gottfried Keller, in München die Malerei zu studieren. Trotz seines Talents gelang ihm kein bedeutender Erfolg; worauf er das Studium abbrach und sich seit 1843 der Schriftstellerei widmete. Er pflegte aber weiterhin die Freundschaft zu Malern wie etwa Rudolf Koller und Arnold Böcklin.
In Zürich wurde er 1861 erster Staatsschreiber, um neben der Schriftstellerei einen gesicherten Lebensunterhalt zu haben.
Heute gilt Gottfried Keller als einer der bedeutenden deutschsprachigen Schriftsteller und als einer der bedeutendsten Novellisten der Schweiz. In Glattfelden, seiner Sommerfrische, besteht zu seiner Erinnerung das Gottfried-Keller-Zentrum. Von dort führt der Gottfried-Keller-Dichterweg bis zum Städtchen Kaiserstuhl. Von dort ist es nicht mehr weit zu den früheren Schlössern Schwarzwasserstelz und Weisswasserstelz, welche Gottfried Keller zu "Hadlaub", einer seiner Zürcher Novellen, inspiriert haben.
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