|
|
Hasenhüttl setzt sich für die Aufhebung der Zölibatsgesetze ein.
Anlässlich des ökumenischen Kirchentags 2003 veranstaltete er in der evangelischen Gethsemane-Kirche ein Abendmahlsgottesdienst, zu dem explizit Protestanten und Katholiken eingeladen wurden. Es kamen ca. 2000 Personen. Deswegen, und weil er sich öffentlich gegen seine Vorgesetzten stellte, wurde er aus dem Priesteramt am 17. Juli 2003 vom Trierer Bischof Reinhard Marx suspendiert. Hassenhüttl legte sofort Beschwerde gegen die Suspension ein. Er bereue nichts. Marx drohte Hasenhüttl sogar mit Entzug der kirchlichen Lehrerlaubnis, falls er nicht einlenke. Als Reaktion warf Hasenhüttl den Bischöfen vor, sie verlangten "Eichmann-Gehorsam" [1]. In der Folge äußerte sich Bundespräsident Rau, der "als evangelischer Christ" die Haltung der katholischen Kirche zum Abendmahlsstreit kritisierte. Am 21. Juli wurde die Suspendierung vorläufig (bis zur Entscheidung des Vatikans) ausgesetzt.
Weblinks zum Abendmahlsstreit
Werke: