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Der Grand Canyon ist eine steile Schlucht im nördlichen Arizona, die über Millionen von Jahren vom Fluss Colorado ins Gestein gegraben wurde. Sie ist etwa 350 Kilometer lang und zwischen 6 und 29 Kilometer breit.
Selbst die Lava eines Vulkanausbruches, die den Canyon einst verstopfte, konnte den Kräften des Flusses auf Dauer nicht standhalten. Noch immer ist diese Stelle anhand der abweichenden Farbgebung erkennbar. Heute wird der Colorado durch Staudämme bezwungen (Hoover Dam, Glen Canyon Dam) und hat dadurch seine ursprüngliche Kraft verloren. Er ist aber immer noch stark genug, um erfahrenen Wildwassersportlern einige Stromschnellen der höchsten Schwierigkeitsklasse zu bieten.
Der Canyon wurde 1540 durch García López de Cárdenas aus Spanien erstmals von einem Europäer entdeckt. Vor dieser Zeit wurde die Gegend bereits durch Indianer bewohnt, die ihre Behausungen in die Wände der Schlucht bauten. Noch heute wohnen Havasupai-Indianer im Canyon.
1979 wurde der Grand Canyon in die Liste des UNESCO-Weltnaturerbes aufgenommen.Geschichte