Grenzfrequenz

In der Messtechnik ist die Grenzfrequenz (fg) die Frequenz, bei der die Signalamplitude einen bestimmten Wert unterschreitet.

Die Grenzfrequenz einer elektronischen Schaltung ist diejenige Frequenz, bei der eine Ausgangsgröße auf einen Wert von 3 Dezibel unter den Bezugswert gesunken ist. Bei Verstärkern ist zum Beispiel der Spannnungsverstärkungsfaktor von der Frequenz abhängig; zu hohen Frequenzen hin nimmt er in der Regel ab. Der Einsatzbereich des Verstärkers ist dann durch die Grenzfrequenz nach oben beschränkt. Eine Absenkung um 3 Dezibel entspricht einer Verringerung der Ausgangsspannung auf den Wert 1/√2.

Bei der Definition der Grenzfrequenz ist zu beachten, ob sie sich auf die Leistung oder die Ausgangsspannung bezieht. An einem gegebenen Lastwiderstand R besteht zwischen Leistung P und Spannung U über das Ohm'sches Gesetz der Zusammenhang

P = U · I = U · U/R = U2/R .

Wenn es sich bei obigen Beispiel um einen Leistungsverstärker handelt, sinkt die Ausgangsspannung bei der Grenzfrequenz auf den Wert 1/√2. Die Ausgangsleistung sinkt aber auf den halben Wert.




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