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Wahlspruch: Eleftheria i thanatos, griech. "Freiheit oder Tod"
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| Amtssprache || Griechisch
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| Hauptstadt || Athen
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| Staatsoberhaupt || Konstantinos Stefanopoulos
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| Regierungschef || Kostas Simitis
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| Fläche || ca. 132.000 km²
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| Einwohnerzahl || ca. 10,5 Millionen
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| Bevölkerungsdichte ||
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| Währung || Euro
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|}Die Hellenische Republik (Elliniki Dhimokratia, Ελληνική Δημοκρατία), kurz Griechenland liegt in Südost-Europa und grenzt an Albanien, Mazedonien, Bulgarien und die Türkei und ist ein Anrainerstaat des Mittelmeers.
Griechenland ist eine parlamentarische Demokratie. Griechenland hat ein Einkammerparlament mit 300 Abgeordneten, von denen 288 auf vier Jahre gewählt und 12 von den Parteien gestellt werden.
| Table of contents |
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2 Gesundheitswesen 3 Religion 4 Geographie 5 Geschichte 6 Weblinks |
Neben der griechischsprachigen Mehrheitsbevölkerung existieren noch einige sprachliche Minderheiten. Die wichtigsten Minderheitssprachen sind:
Im griechischen Gesundheitssystem genießen, ähnlich wie in England, alle griechischen und ausländischen Bürger, die in Griechenland tätig sind, einen staatlichen Versicherungsschutz. Der Arzt kann wählen zwischen dem Dienst im öffentlichen Bereich oder einer Privatpraxis; beide Varianten zusammen sind nicht möglich. Die Versorgung kann in zwei Kategorien eingeteilt werden:
Die primäre Versorgung der staatlichen Versicherung, wobei hier ungleiche Verhältnisse bei den ärztlichen Dienstleistungen in Städten, städtischen Randgebieten und ländlichen Bezirken bestehen. In den städtischen Zentren ist die primäre staatliche ärztliche Versorgung deutlich besser als auf dem Land, weil es gut organisierte Ärztehäuser gibt, die von den Versicherten aller Bereiche zwecks ihrer Behandlung aufgesucht werden.
Die sekundäre private Versorgung, wie man sie gewöhnlich in Privatpraxen sowie den Hauptstädten der Regierungsbezirke und in den Städten der größeren Inseln findet. Die von zahlreichen Touristen in Anspruch genommene ärztliche Versorgung der Inseln wird hauptsächlich von einzelnen, frei praktizierenden Ärzten, von privaten Gesundheitszentren mit meist sehr guter Facharztausstattung, sowie von Landärzten wahrgenommen.
Die staatliche Versorgung ist äußerst notdürftig, während die Privatversorgung mitteleuropäischen Standard hat. Teilweise ist sogar in Notfällen kein Vorzeigen des persönlichen Krankenheftes notwendig, wenn der Patient nicht stationär behandelt wird.
Dies gilt für alle Personen in Griechenland. Dieser Umstand ist darauf zurückzuführen, dass die Finanzbuchhaltungen in den Krankenhäusern und in den Gesundheitszentren während der Nachmittagsstunden geschlossen bleiben.
Nominell gehören 95% der Bevölkerung der griechisch-orthodoxen Kirche (Östlich-Orthodoxe Kirche Christi) an. Diese Kirche übt auch wesentlichen Einfluss auf das Bildungswesen aus. Daneben gibt es Muslime, katholische und protestantische Christen und Juden.
Ungefähr ein Viertel der griechischen Fläche entfällt auf etwa 3.000 Inseln, von denen 167 bewohnt sind.
Die größten davon sind:
Im Norden Griechenlands gibt es eine "Region Makedonien".
Diese ist nicht mit dem selbständigen Staat Mazedonien zu verwechseln. Regionen in Griechenland (nur Festland):
Das antike Griechenland war die Wiege Europas.
Hauptartikel: Geschichte Griechenlands
Erster König wurde der Bayer Otto I. (Griechenland).
Dieser Staat umfasste jedoch nur einen Teil des heutigen Staatsgebiets; die meisten Inseln sowie der Nordosten des heutigen Staates (mit Thessaloniki) kamen erst 1912 an Griechenland, als das schwächelnde Osmanische Reich sich dort nicht mehr behaupten konnte.
Nach dem 1. Weltkrieg versuchte Griechenland die Schwäche der Türkei zu nutzen, um auch noch Istanbul (griechisch Konstantinopel) wieder an sich zu bringen. Diese Kalkulation schlug jedoch komplett fehl. 1922 endete der Griechisch-Türkische Krieg mit dem desaströsen "Bevölkerungsaustausch". Alle noch in großen Teilen der Türkei verstreut lebenden Griechen (mit Ausnahme der Istanbuler Griechen) wurden nach Griechenland vertrieben.
Ebenso die Muslime aus Griechenland (mit Ausnahme des Nordostens) in die Türkei. Die Flüchtlingsquote in Griechenland nach diesem Krieg betrug ca. 25 %, wesentlich mehr als etwa in Westdeutschland nach dem 2. Weltkrieg.
Im 2. Weltkrieg lehnte Griechenland ein italienisches Ultimatum zur Kapitulation ab. (Der Tag der Ablehnung wird heute als Nationalfeiertag "Nein-Tag" begangen.) Daraufhin wurde Griechenland von Deutschland besetzt.
Die SS errichtete hier eine Schreckensherrschaft und brachte in verschiedenen Dörfern (Kalavrita u.a.) als "Vergeltung" für Partisanenangriffe die jeweilige Dorfbevölkerung um.
Nach dem Weltkrieg kam es zum Bürgerkrieg: Die Kommunisten versuchten, unterstützt von der Sowjetunion und anfangs auch Jugoslawien, die Herrschaft zu erlangen.
Im Gegensatz zu allen anderen osteuropäischen Staaten gelang ihnen dies jedoch nicht; sie wurden, teilweise mit brutaler Gewalt, zurückgedrängt.
1952 wurde Griechenland in die NATO aufgenommen.
Ab 1967 herrschte in Griechenland sieben Jahre lang eine Militärdiktatur, in der zahlreiche Oppositionelle eingesperrt, gefoltert, ermordet oder ins Exil getrieben wurden, darunter der Komponist Mikis Theodorakis.
Seit 1981 ist Griechenland Mitglied der EU.
Bevölkerung
Gesundheitswesen
Religion
Geographie
Geschichte
Weblinks
Beitrittskandidaten zum 1. Mai 2004: Estland | Lettland | Litauen | Malta | Polen | Slowakei | Slowenien | Tschechien | Ungarn | Zypern
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