Grison

{| border="1" cellspacing="0" style="margin-left:0.5em" ! bgcolor="#ffc0c0" | Grisons |----- | align="center" | |----- ! bgcolor="#ffc0c0" | Systematik |----- | {| border="0" | Ordnung: | Raubtiere (Carnivora) |----- | Überfamilie: | Hundeartige (Canoidea) |----- | Familie: | Marder (Mustelidae) |----- | Unterfamilie: | Mustelinae |----- | Gattung: | Grisons (Galictis) |} |}

Grisons sind eine südamerikanische Gattung der Marder. Es gibt zwei Arten von Grisons:

Daneben gibt es noch einen Zwerggrison (Lyncodon patagonicus), der den oben genannten Arten sehr ähnlich sieht, aber offenbar nicht dicht mit diesen verwandt ist und daher in eine eigene Gattung gestellt wird. Um Verwirrung wegen des Namens zu vermeiden, wird diese Art oft auch als Patagonisches Wiesel bezeichnet.

Groß- und Kleingrison

Grisons leben bevorzugt im tropischen Regenwald, können aber auch in anderen Habitaten wie Buschland und Steppe angetroffen werden. Sie sind 65 cm (Großgrison) bzw. 60 cm (Kleingrison) lang, wovon etwa 15 cm auf den Schwanz entfallen. Oberseits sind sie grau, unterseits schwarz gefärbt. Dazwischen zieht sich ein weißer Streifen von der Stirn zu den Schultern.

In ihrer Lebensweise sind Grisons südamerikanische Entsprechungen unserer Iltisse. Sie sind Bodenbewohner, können aber auch klettern und schwimmen. Zu ihren Beutetieren gehören Mäuse, Agutis und Chinchillas. Grisons sind dämmerungsaktive Einzelgänger.

In Südamerika werden Grisons mancherorts gezähmt und zur Jagd auf Nagetiere abgerichtet, entsprechend den europäischen Frettchen.

Patagonisches Wiesel

Das Patagonische Wiesel ist auch als Zwerggrison bekannt. Es gleicht in Färbung und Gestalt den oben genannten Grisons beinahe vollkommen, hat aber eine andere Zahnformel. Es ist in der Pampa des südlichen Südamerika verbreitet, und über seine Lebensweise ist wenig bekannt.



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