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! align="center" bgcolor="#ffc0c0" | Systematik
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| Ordnung: || Raubtiere (Carnivora)
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| Überfamilie: || Hundeartige (Canoidea)
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| Familie: || Katzenbären (Ailuridae)
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| Gattung: || Ailuropoda
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| Art: || Großer Panda (Ailuropoda melanoleuca)
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|}Der Große Panda (Ailuropoda melanoleuca), oft auch einfach als Pandabär bezeichnet, ist je nach Auffassung eine Art der Katzenbären oder der "echten" Bären. Als Symbol des Worldwide Fund for Nature und manchmal auch des Artenschutzes allgemein hat er trotz seines sehr beschränkten Verbreitungsgebiets weltweite Bekanntheit erlangt. In älterer deutscher Literatur wird der Große Panda auch "Bambusbär" oder "Prankenbär" genannt; diese Begriffe sind aber heute kaum noch verbreitet.
Ein Großer Panda ist völlig unverwechselbar. Er hat eine Kopfrumpflänge von etwa 1,5 m und einen kleinen, etwa 15 cm langen Schwanz. Sein dichtes Fell ist kennzeichnend schwarz und weiß gemustert: Die Grundfarbe ist weiß, Vorder- und Hinterbeine sind schwarz. Das Schwarz der Vorderbeine zieht sich weiter über die Schultern und bildet einen Gürtel, der den Vorderkörper umschließt. Schwarz sind außerdem die Ohren, die Nase und die Umgebung der Augen.
Das Verbreitungsgebiet des Großen Panda ist nur 5900 km² groß. Es umfasst eine gebirgige Gegend auf den Territorien der chinesischen Provinzen Sichuan, Gansu und Shanxi.
Habitat des Panda sind subtropische Berghänge mit dichter Bewaldung. Hier lebt er in Höhen zwischen 1500 und 4000 m.
Der Große Panda ernährt sich ausschließlich von Bambus. Er bevorzugt dabei die Bambusschößlinge und frisst seltener ältere Halme. Da Bambus eine nährstoffarme Nahrung ist, muss er täglich große Mengen davon zu sich nehmen. In den Bambusdickichten legt der Panda tunnelförmige Wechsel an, die seine Futterplätze mit Schlafplätzen verbinden.
Pandas sind Bodenbewohner, die allerdings gut klettern und schwimmen können. Sie sind nachtaktiv und schlafen bei Tage in Astgabeln oder Höhlen. Sie sind Einzelgänger, die sich nur kurzzeitig zur Paarung zusammenfinden.
Schon 1939 wurde der Panda in China unter Schutz gestellt. Bis dahin hatten vor allem europäische Jäger die Bestände für Hobbyjagden und Zoos dezimiert. Noch im Pleistozän hatte der Große Panda eine viel größere Verbreitung, die sich auch über Myanmar und Tibet erstreckte - allerdings ist es wohl nicht die Schuld des Menschen, sondern die mangelnde Anpassungsfähigkeit des in seiner Ernährungsweise sehr eingeschränkten Pandas, die zum Zusammenschrumpfen des Verbreitungsgebiets führte. Noch immer gilt der Große Panda als bedroht.Merkmale
Lebensraum
Lebensweise
Mensch und Panda