|
|
| Table of contents |
|
2 Verwaltungsgliederung des Freistaates Oldenburg 3 Weblinks |
Geschichte
Oldenburg wurde erstmals 1108 erwähnt. Um die Siedlung entwickelte sich bald eine Grafschaft, die im Laufe der Geschichte größere Gebiete hinzugewinnen konnte, welche jedoch immer wieder in kleinere Herrschaften aufgeteilt wurde.
1448 wurde ein Graf von Oldenburg König von Dänemark. So kam es, dass Oldenburg später zeitweise dänisch war. Durch Ländertausch gelangte die Grafschaft Oldenburg 1774 an Holstein-Gottorp und von dort an dessen reformierte Linie des Fürstentums Lübeck. Gleichzeitig wurde Oldenburg Herzogtum und die Residenz dieses Staates wurde wieder nach Oldenburg verlegt. Das Herzogtum bestand somit aus 2 räumlich getrennten Teilen, Oldenburg und Fürstbistum Lübeck (Sitz Eutin).
Nach dem Wiener Kongress 1815 stieg es zum Großherzogtum auf und erhielt als weitere Exklave das Fürstentum Birkenfeld an der Nahe, so dass sein Staatsgebiet nunmehr drei Teile umfasste.
Nach dem 1. Weltkrieg wurde Oldenburg als Freistaat bzw. Land Oldenburg weitergeführt und 1937 wurden seine beiden Exklaven durch das Groß-Hamburg-Gesetz von 1937 abgetrennt und dem Staat Preußen eingegliedert. Der Landesteil Birkenfeld wurde der Rheinprovinz (siehe Landkreis Birkenfeld) und der Landesteil Eutin der Provinz Schleswig-Holstein (heute ein Teil des Kreises Ostholstein) eingegliedert. Gleichzeitig erhielt Oldenburg von Preußen die ehemals zur Provinz Hannover gehörige Stadt Wilhelmshaven.
Nach dem 2. Weltkrieg kam Oldenburg unter britische Besatzung und wurde 1946 als "Verwaltungsbezirk Oldenburg" Bestandteil des Landes Niedersachsen, das 1949 ein Land der Bundesrepublik Deutschland wurde. Bis 1978 blieb der Verwaltungsbezirk Oldenburg bestehen und ging dann im neuen Regierungsbezirk Weser-Ems auf.
Verwaltungsgliederung des Freistaates Oldenburg
eingerückt die Ämter, aus denen die Kreise 1933 gebildet wurden
Ferner zwei Landesteile:
Weblinks