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Die Grünalgen (Chlorophyta) sind eine Gruppe von mehrheitlich aquatischen "niederen" Pflanzen (Plantae), die in der klassischen Systematik entweder als eigene Abteilung geführt werden oder wie hier als Unterreich. Sie umfassen innerhalb der Chlorophycota-Gruppe auch die Armleuchteralgen (Charales), die als evolutionäre Schwestergruppe der Landpflanzen (Embryophyta) gelten. So wie hier abgeteilt stellen die Grünalgen also kein monophyletisches Taxon dar, d. h. sie umfassen nicht alle Nachkommen ihres gemeinsamen Vorfahrens, sondern sind eine aufgrund von gemeinsamen "primitiven" Merkmalen (Plesiomorphien) gebildete Gruppe. In einer ranglosen kladistischen Klassifikation werden sie daher nur dann anerkannt, wenn auch die Landpflanzen in diese Gruppe eingeordnet werden. Die Wikipedia folgt hier allerdings dem klassischen Gebrauch.
Die Grünalgen zeichnen sich gegenüber anderen "Algen" wie zum Beispiel Braunalgen (Phaeophyta), Rotalgen (Rhodophyta) und anderen) durch das Vorhandensein von grünen Farbträgern oder "Chromatophoren" (Chloroplasten) aus, die die Photosynthese-Pigmente Chlorophyll a und b beherbergen. Die Chromatophoren besitzen oft Stärkekkörper (Pyrenoide). Innerhalb der einzelnen Taxa der Grünalgen existieren unterschiedliche Organisationsformen, von Einzellern und Zellkolonien bis hin zu vielzelligen Thalli.
Neben Vermehrung über Teilung und vegetatives Wachstum kommen verschiedene Formen der geschlechtlichen Vermehrung vor (Generationswechsel).
Man unterscheidet die folgenden Untergruppen, hier als Abteilungen geführt:
Systematik