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Bezeichnung eines 1992 spezifizierten Mobilfunk-Standards, hauptsächlich für Telefonie. Es existieren später hinzugekommene Erweiterungen des Standards wie HSCSD und GPRS zur schnelleren Datenübertragung.
GSM war der erste weltweite genormte Standard für digitalen Mobilfunk. Er ist die technische Grundlage des deutschen D- und E-Netzes. GSM wurde etwa 1992 in Deutschland eingeführt und führte zur raschen Verbreitung von Handys in den 1990er-Jahren. Der Standard wird in rund 200 Ländern und Gebieten der Welt als alleiniger Mobilfunkstandard genutzt; dies entspricht einem Anteil von etwa 80 Prozent aller Mobilfunkkunden.
Ende Februar 2004 wurde von der GSM Association bekannt gegeben, dass weltweit über eine Milliarde Menschen GSM nutzen. Nach Angaben der Deutschen Bank wurden im Jahr 2003 277 Milliarden US-Dollar mit GSM-Technik umgesetzt.
| Table of contents |
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2 Netzkomponenten 3 Verschlüsselung 4 Weblinks |
Technische Daten
GSM arbeitet mit unterschiedlichen Frequenzen für den Uplink (vom Mobiltelefon zum Netz) bzw. Downlink (vom Netz zum Mobiltelefon). Die folgenden Frequenzbänder werden verwendet:
{| border
! Frequenzband
! Uplink (MHz)
! Downlink (MHz)
! Kontinent
! Anmerkungen
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| 850 MHz || 824,0 - 849,0 || 869,0 - 894,0
| Amerika
| für CDMA-Netze auch als 800 MHz-Band bezeichnet
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| GSM-R || 876,0 - 880,0 || 921,0 - 925,0
| Asien, Europa
| reserviert für Eisenbahngesellschaften
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| 900 MHz || 880,0 - 915,0 || 925,0 - 960,0
| Afrika, Amerika, Asien, Australien, Europa
| auch als E-GSM-Band (Extended GSM) bezeichnet da ursprünglich nur 890,0 MHz - 915,0 MHz und 935,0 MHz - 960,0 MHz vorgesehen waren
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| 1800 MHz || 1710,0 - 1785,0 || 1805,0 - 1880,0
| Afrika, Amerika, Asien, Australien, Europa
| auch als DCS-Band (Digital Cellular System) bezeichnet
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| 1900 MHz || 1850,0 - 1910,0 || 1930,0 - 1990,0
| Amerika
| auch als PCS-Band (Personal Communication System) bezeichnet
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Insbesondere auf dem amerikanischen Kontinent sind nicht alle Bänder in allen Ländern verfügbar (z.B. in Brasilien nur 1800 MHz, in den USA und Kanada nur 850 MHz und 1900 MHz).
Die Daten werden digitalisiert und mit einer Mischung aus Frequenz- und Zeitmultiplexing übertragen. Die TDMA-Rahmendauer beträgt 4,615 ms, der in 8 Zeitschlitze (englisch Timeslots) zu je 0,577 ms) eingeteilt sind.
Siehe auch: UMTS, Standortbezogene Dienste
Netzkomponenten
Das GSM-Netz ist in vier Teilsysteme unterteilt:

Verschlüsselung
Authentisierung
Jedem Teilnehmer wird bei der Aufnahme in das Netz eines Mobilfunkbetreibers ein Subscriber Authentication Key zugeteilt. Der Schlüssel wird in der SIM Karte und im HLR gespeichert.
Zur Authentisierung wird der MS vom Netz eine Zufallszahl geschickt. Aus der Zufallszahl und dem Subscriber Authentication Key wird mit dem Algorithmus A3 der Authentisierungsschlüssel berechnet. Der Authentisierungsschlüssel wird vom Netz im AuC und von der MS getrennt berechnet und das Ergebnis vom VLR verglichen. Stimmen sie überein, ist die MS authentisiert.Nutzdatenverschlüsselung
Zur Verschlüsselung wir aus der Zufallszahl von der Authentisierung beidseitig mit dem Algorithmus A8 ein Verschlüsselungskey (Cipher Key) bestimmt. Der Cipher Key wird vom Algorithmus A5 zur symmetrischen Verschlüsselung der übertragenen Daten verwendet.Weblinks