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| Table of contents |
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2 Preise und Ehrungen 3 Werke 4 Herausgeberschaft 5 Literatur |
Günter de Bruyn nahm von 1943 bis 1945 als Luftwaffenhelfer
und Soldat am Zweiten Weltkrieg teil.
Er arbeitete nach der Entlassung aus amerikanischer Kriegsgefangenschaft als Landarbeiter in Hessen.
Nach seiner Rückkehr nach Berlin wurde er in Potsdam zum "Neulehrer" ausgebildet.
Bis 1949 war er als Lehrer in einem Dorf bei Rathenow
in der Mark Brandenburg tätig.
Anschließend absolvierte er eine Ausbildung zum Bibliothekar und arbeitete er von 1953 bis 1961 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentralinstitut für Bibliothekswesen in Ost-Berlin.
Seit 1961 lebt de Bruyn als freier Schriftsteller.
Von 1965 bis 1978 war er Mitglied des Zentralvorstandes
des Schriftstellerverbandes der DDR, von 1974 bis 1982
im Präsidium des PEN-Zentrums der DDR.
Im Oktober 1989 lehnte er die Annahme eines Nationalpreises der DDR ab.
De Bruyn lebt heute bei Beeskow in der Mark Brandenburg
und in Berlin.
Er ist Mitglied des PEN-Zentrums der Bundesrepublik
Deutschland.
Günter de Bruyns Werk besteht zum einen aus häufig autobiographisch gefärbten, realistischen Romanen und Erzählungen, die sich kritisch mit dem Privatleben der Kulturschaffenden in der DDR auseinandersetzen, zum anderen aus Essays zu literaturwissenschaftlichen und historischen Themen, insbesondere aus der preußischen Geschichte.
Er ist Herausgeber einer Reihe von Autoren des 18. und 19.
Jahrhunderts mit Bezug zu Berlin und zur Mark Brandenburg,
die unter dem Titel "Märkischer Dichtergarten" erschien.
Großen Erfolg hatte er den Neunzigerjahren mit den beiden Bänden seiner Autobiographie.
1964 erhielt er den Heinrich-Mann-Preis,
1981 den Lion-Feuchtwanger-Preis,
1989 den Thomas-Mann-Preis,
1990 den Heinrich-Böll-Preis der Stadt Köln,
1993 den Großen Literaturpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste,
1996 den Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung und den
Brandenburgischen Literaturpreis,
1997 den Jean-Paul-Preis,
2000 den Ernst-Robert-Curtius-Preis für Essayistik.
De Bruyn ist seit 1991 Ehrendoktor der
Universität Freiburg im Breisgau und
seit 1999 der Humboldt-Universität in Berlin sowie
seit 1994 Träger des Bundesverdienstkreuzes.
Leben
Preise und Ehrungen
Werke
Herausgeberschaft
Literatur