|
|
Wallraff wurde bekannt durch seine aufsehenerregende Art der Recherche, die als "wallraffen" bezeichnet wird. Dieser Recherche-Stil baut auf dem persönlichen Erleben durch Einschleusung in das unmittelbare Kernumfeld des Reportage-Ziels auf. Auf diese Weise entstanden Bücher, welche soziale Missstände anprangern und die vielen Menschen neue Einblicke in die Funktionsweise unserer Gesellschaft vermitteln.
Günter Wallraff war einer der ersten Deutschen, die den Kriegsdienst mit der Waffe verweigerten. Trotz seiner Verweigerung musste Wallraff zeitweise zur Bundeswehr.
Im September 2003 wurden nach Einsichtnahme der BStU in die "Rosenholz-Akten" Verbindungen Wallraffs zum Staatssicherheitsdienst der DDR in den 1960er Jahren bekannt. Wallraff bestreitet, jemals aktiv für die Stasi gearbeitet zu haben.
Werke (unvollständig)
Einige Beispiele seiner Arbeit:
Weblinks