GWBasic

Software zum Programmieren zwischen 1983 und 1987, Basic-Version der Firma Microsoft für die ersten IBM-kompatiblen PC. Vorläufer von QBasic, bzw. Quick Basic.

BASIC war die erste Programmiersprache für den 1981 erschienenen IBM-PC. Dies war allerdings eine Version, die Microsoft exklusiv für IBM lizenzierte, die BASICA genannt wurde und sich im ROM befand. Als später andere Firmen PC-Klone herstellten, verkaufte Microsoft eine wesentlich erweiterte, aber zum BASICA kompatible BASIC-Version auf Diskette, das GW-BASIC. Woher der Name kommt, bleibt im Dunkeln, Microsoft selbst behauptet, es komme von "Ghee Wiz!", (zu deutsch so ähnlich wie "Potz Blitz!"), andere vermuten aber stark, dass es nicht zufällig die Initialien des Microsoft-Gründers, BASIC-Förderers und -Fans William Gates enthält.

Für die damaligen Verhältnisse war es ziemlich umfangreich (ca. 60K), bestand aber nur aus nur einer exe-Datei. Es musste noch mit Zeilennummern programmiert werden, war auf die Adressierung von 64K-RAM beschränkt, konnte aber alle aktuellen Standard-Grafikkarten (bis EGA) ansteuern.

GWBASIC spielte bis Mitte der 80er-Jahre eine nicht unwichtige Rolle in kleinen Unternehmen, da viel Betriebssoftware von angestellten Programmierern in GWBASIC geschrieben wurde - bis hin zu "ausgewachsenen" Datenbanksystemen, ähnlich, wie heute kleinere Applikationen in Visual Basic geschrieben werden. Ab 1985 wurde es in seiner Bedeutung allerdings zunehmend von Turbo Pascal der Firma Borland verdrängt.

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