Dieser Artikel befasst sich mit dem Körperteil Hand. Weiteres siehe: Hand (Begriffsklärung).
Die Hand (med./lat: Manus) ist das Greifwerkzeug der oberen Extremitäten (Arme) des Menschen. Gemeinsam mit der Hand der meisten Primaten ist sie durch den opponierbaren Daumen ausgezeichnet.
Sie besteht aus:
- Der Handwurzel mit den 7 Handwurzelknochen,
- der Mittelhand mit den 5 Mittelhandknochen und
- den 5 Fingern mit 14 Fingerknochen
- sowie aus einem komplexen Satz von Muskeln, Sehnen und Nerven wie auch der diese bedeckenden Haut mit ihren Hautanhangsgebilden und Sinnesorganen (freie Nervenendigungen, Merkel-Zellen u.a.)
Die Entwicklung der Hand zu einem komplexen Tast- und Greiforgan war eine wesentliche Voraussetzung für die Menschwerdung, wie die Anthropologie nachweisen konnte, sich aber auch an der Größe der zuordenbaren Hirnareale zeigt. Zudem wird die Wertigkeit der Hand in der deutschen Sprache mit Begriffen wie Handeln, Handhaben, Be-griff u.a.m. betont.
Siehe auch: Handchirurgie - Händedesinfektion
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Handskelette bei Säugetieren
aus Meyers Konversationslexikon 1888
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