Hann. Münden

Hann. Münden (offizielle Bezeichnung für Hannoversch Münden, früher Münden) ist eine Stadt in Niedersachsen, an der Grenze zu Hessen, zwischen Göttingen und Kassel. In Hann. Münden entsteht aus dem Zusammenfluss von Werra und Fulda die Weser. Bekannt ist Hann. Münden auch durch Doktor Eisenbarth, der dort begraben liegt.

Alexander von Humboldt soll Hannoversch Münden einmal als "eine der sieben schönstgelegenen Städte der Welt" bezeichnet haben.

Sehenswürdigkeiten

Hannoversch Münden ist reich an restaurierten Fachwerkhäusern und kann z. T. mittelalterliche Kirchen vorweisen. Auch eindrucksvolle Bauten der sog. Weserrenaissance bereichern das Bild der Stadt, zu nennen sind insbesondere das Welfenschloss und das historische Rathaus.

Am Zusammenfluss von Werra und Fulda steht der Weserstein, auf dem folgender Spruch eingemeisselt ist: "Wo Werra sich und Fulda küssen, sie ihre Namen büßen müssen, und hier entsteht durch diesen Kuß, deutsch bis zum Meer der Weserfluß".

Geschichte

Die Gründung der Stadt ist nicht genau belegt. Die erste urkundliche Erwähnung in einem Dokument von 1183 spricht schon von einer Stadt. Ein Kloster "Gimundi" an der Stelle des jetzigen Altmünden wurde schon 802 an die Reichsabteien Fulda und Corvey verschenkt. Dort hat sich Kaiser Heinrich III im Jahr 1049 aufgehalten.

Daten & Fakten

{| border="1" cellpadding="2" |- |Höhe über N.N. |123 m |Stadtmitte |- |Fläche |121,112 km² |Datenquelle: Katasteramt Göttingen Stand: 31.12.2001 |- |Einwohnerbestand |27547 |Stand 31.12.2003 |- |Bevölkerungsdichte |227,45 Einwohner pro km² | |- |}

Weblinks





Websites: Tagoror | Guajara | Tacoronte Guia | Todo Gomera | Deranet | Radioaficionados | Cinebso | Mi Buscador

Enciclopedia On Line: GNU FDL.