Harninkontinenz

Harninkontiinenz und Stuhlinkontinenz

Es wird von einer Inkontinenz gesprochen, wenn es einem Menschen dauerhaft nicht mehr möglich ist, seinen Harn- und / oder Stuhlabgang zu kontrollieren - es kommt zum einnässen oder einkoten.

Zwangsläufig geht die Inkontinenz einher mit fortgeschrittenen Demenzerkrankungen meist alter Menschen. Es wird im allgemeinen die Notwendigkeit für einen Toilettengang nicht mehr erkannt und daher in die Hose gemacht. Vorab befinden sich die meisten altersverwirrten Leute in dem Stadium, wo der Harn- oder Stuhldrang noch vorhanden ist, aber aufgrund räumlicher Desorientierung gepaart mit einer falchen Wahrnehmung der Umgebung die Toilette nicht gefunden werden kann und z.B. ein Blumentopf als Toilette erkannt wird. Es wird einfach überall hingemacht, wo der Drang die Leute überkommt.

Es gibt aber auch organische Ursachen, wie die Krankheit des Muskelschwunds.

Massnahmen zur Hygiene, Eindämmung, Wahrung der Menschenwürde:

  1. Ein reglemässiges Kontinenztraining (Toilettentraining), d. h. Toilettengänge zu festen Zeiten mit den Betroffenen durchführen - z. B. nach dem Aufstehen oder Essen, vor dem Zubettgehen.
  2. Verwendung von Vorlagen / Windeln
  3. Eine gründliche Intimpflege nach jedem Einnässen / Einkoten und eincremen mit Nivea oder besonders gut aber teuer Camena-Creme.



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