Heidschnucke

Heidschnucken sind eine höchst genügsame Schafrasse. Sie kommen hauptsächlich in den nordwestdeutschen Heidelandschaften vor. Ihr Haar ist gräulich und extrem lang, bei schwarzen Heidschnucken sind Beine und Kopf schwarz, es existiert allerdings auch eine helle Variante. Beide Geschlechter tragen Hörner. Die Heidschnucken sind die einzigen domestizierten Schafe die sich noch mit den Wildschafen (Mufflons) kreuzen lassen. Heidschnucken werden hauptsächlich ihres Fleisches wegen gehalten, welches einen wildartigen Geschmack hat. Die lange, strähnige Wolle ist nur für grobe Gewebe, wie zum Beispiel Teppiche geeignet. Die Heidschnucken gelten als vom Aussterben bedrohte Haustierrasse, ihre Haltung wird innerhalb der EU subventioniert.

Vermutlich durch Kreuzung von Heidschnucken mit hornlosen Schafen entstand die ebenfalls hornlose, in Niedersachsen verbreitete Moorschnucke.

Weblinks

Homepage der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e.V. (GEH)

http://www.g-e-h.de/



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