Heliozentrisches Weltbild

Das heliozentrische Weltbild (helios, altgr.: Sonne, kentron, altgr.: Mittelpunkt), rückt die Sonne in den Mittelpunkt des Universums. Danach umkreisen alle Planeten, auch die Erde, und die Fixsternsphäre die Sonne. Die zeitweilige scheinbar retrograde Bewegung der äußeren Planeten kann hier durch die Überlagerung der Bewegungen der Erde und des beobachteten Planeten erklärt werden.

Das heliozentrische Weltbild beruht auf Beobachtungen und Überlegungen von Nikolaus Kopernikus, Tycho Brahe, Johannes Kepler und Galileo Galilei. Sir Isaac Newton fasste deren Beobachtungen und Theorien zusammen, stellte sie auf eine mathematische Grundlage und begründete so die klassische Mechanik.

Das heliozentrische Weltbild ist der Ausgangspunkt der modernen Astronomie, ist jedoch auch als überholt anzusehen, da das Universum nach heutigem Verständnis keinen ausgezeichneten Mittelpunkt hat.





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