Henny Porten (* 7. Januar 1890 in Magdeburg, † 15. Oktober 1960 in Berlin). Schauspielerin und Star des deutschen Stummfilms. Sie drehte schon sehr früh unter der Regie ihres Vaters Franz Porten Filme in Berlin-Steglitz. 1933 weigerte sie sich, sich von ihrem jüdischen Mann, dem Arzt Dr. Wilhelm Kaufmann zu trennen und wurde daher von den Nationalsozialisten boykottiert.
Henny Porten wuchs im Haus Albrechtstraße 40 in Steglitz auf (Gedenktafel) und lebte viele Jahre in dem Haus Kürfürstenstraße 58, in Berlin-Tiergarten (heute Café Einstein). Ihr Ehrengrab liegt auf dem Friedhof am Fürstenbrunner Weg 69-79 in Berlin-Charlottenburg.