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Georg III verlieh ihn 1784 seinem zweiten Sohn, Frederick, der, geboren am 16. August 1763, 1764 zum Fürstbischof von Osnabrück ernannt wurde, welche Würde er bis zur Säkularisation des Bistums 1803 behielt. In Berlin unter Friedrichs des Großen Augen zum Soldaten herangebildet und 1791 mit der Prinzessin Friederike von Preußen vermählt, wurde er 1793 zum Befehlshaber der englisch-hannöverschen Armee in den Niederlanden ernannt. Nach der Einnahme von Valenciennes unternahm er die Belagerung von Dünkirchen, erlitt hier 6.-8. September eine Niederlage und zog sich 1794 nach Niedersachsen zurück, wo sich die Trümmer des Heers nach England einschifften. Ungeachtet dieser Unfälle, durch welche seine militärische Unfähigkeit hinlänglich bewiesen war, ernannte ihn der König 1795 zum Feldmarschall und Oberbefehlshaber der britischen Landmacht. 1799 mit der Leitung der englisch-russischen Expedition nach Holland betraut, ward York von Brune bei Bergen 19. September und bei Castricum 6. Oktober geschlagen und schloss 18. Oktober die Kapitulation von Alkmar, infolge deren die Verbündeten sich einschifften. Im Jahre 1809 verwickelte ihn ein Zwist mit seiner Mätresse, einer Mrs. Clarke, welche einen förmlichen Handel mit Offizierstellen etc. trieb und einem Mitglied des Unterhauses, Oberst Wardle, Mitteilungen über die Heeresverwaltung machte, in einen Skandalprozess. Die eingeleitete Untersuchung endigte zwar mit Yorks Freisprechung; doch war die öffentliche Meinung so entschieden gegen ihn, dass er am 20. März 1809 seine Oberbefehlshaberstelle niederlegte. Gleichwohl ward er von seinem Bruder, dem Prinz-Regenten, schon im Mai 1811 wieder in die Stelle eines Feldmarschalls und Oberbefehlshabers des Landheers eingesetzt. An den parlamentarischen Verhandlungen des Oberhauses nahm er nur als fanatischer Gegner der Katholikenemanzipation Anteil. Er starb 25. Januar 1827 kinderlos. Ihm ist in London, im St. James-Park, ein Denkmal errichtet worden. Der Titel ist seitdem nicht wieder vergeben worden.