Hildegard Hamm-Brücher
Hildegard Hamm-Brücher (* 11. Mai 1921 in Essen) war eine prominente deutsche Politikerin, gehörte 54 Jahre der FDP an.
Biographie
- 1940 bis 1945 Chemiestudium in München, Promotion zum Dr. rer. nat.
- Unterstützerin des Widerstandskreises "Die Weiße Rose" um die Geschwister Scholl (Hans und Sophie) an der Universität München
- 1940 bis 1949 Redakteurin der "Neuen Zeitung" in München
- Ab 1948 Politikerin (Stadträtin, Abgeordnete im bayrischen Landtag und im Bundestag, Staatssekretärin in Hessen und Staatsministerin der Bundesregierung)
- 1994 Kandidatur für das Bundespräsidentenamt.
- 1995 Als erste Frau erhält sie die Ehrenbürgerschaft der Stadt München.
- Gründerin und Vorsitzende der Theodor-Heuss-Stiftung zur Förderung der politischen Bildung und Kultur.
- 2002 Verleihung des Wartburg-Preises der Wartburg-Stiftung Eisenach für "eine moralisch integre Persönlichkeit", "die sich durch ihre Tätigkeit in der Theodor-Heuss-Stiftung zur Förderung der politischen Kultur, ihren Kampf um den Erneuerungsprozess der Demokratie, ihr Wirken für die Entspannungspolitik und ihren unermüdlichen Einsatz in der Bildungspolitik zur grundlegenden Verbesserung des Erziehungs- und Schulsystems große Verdienste erworben hat."
- 22. September 2002 Austritt aus der FDP nach 54 Jahren Mitgliedschaft, wegen "Annäherung der FDP an die antiisraelischen und einseitig propalästinensischen Positionen des Herrn Möllemann"
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