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Die von den USA ausgehende Hippiebewegung stellte die ihrer Meinung nach sinnentleerten Wohlstandsideale der weißen Mittelschicht in Frage und propagierte eine von Zwängen und bürgerlichen Tabus befreite Lebensvorstellung. Die Idee von einer humaneren und friedlicheren Welt wurde mit dem Schlagwort "Flowerpower" belegt und versuchsweise in neuartigen, oft ländlichen Kommunen umgesetzt.
Die an Henry David Thoreau geschulte Naturverbundenheit und die Konsumkritik der Hippies führte zur Herausbildung einer eigenen Gegenkultur, die entfernt an Ansätze der Lebensreform des ausgehenden 19. Jahrhunderts angelehnt war.
In dieser Kultur etablierte sich ein eigener Musik- und Kleidungsstil. "Freie Liebe" und freier Drogengenuss setzten sich durch.
Die Hippiebewegung fand einen machtvollen politischen Höhepunkt in der Friedensbewegung gegen den Vietnamkrieg (Make love, not war).
Musikalischer Höhepunkt war das Festival von Woodstock.
Mit ihrer Kommerzialisierung fand die Hippiebewegung ihr Ende.
Siehe auch: Jugendkultur