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Durch die gesellschaftliche Relevanz etwa im Bereich des Wissenstransfers zeichnet sie auch für das Bild der Geschichtswissenschaften in der Öffentlichkeit verantwortlich. Die wichtigsten Werkzeuge bilden Computersysteme - ihr Einsatz bedingt etwa die Entwicklung entsprechender Software, Design und Realisierung komplexer Informations- und Analysesysteme. Durch spezielle Forschungsprozesse und Arbeitstechniken kann so eine neue Qualität historischer bzw. grundwissenschaftlicher Forschung erreicht werden.
Zu den Pionieren dieser Fachrichtung zählt der Tübinger Ägyptologe Wolfgang Schenkel, der bereits 1965 mit Hilfe der EDV "Untersuchungen zur spätägyptischen Grammatik" und später eine "Konkordanz der ägyptischen Sargtexte" durchführte. Aktuell wird in der Ägyptologie das "Ägyptische Wörterbuch" als web-basiertes virtuelles Wörterbuch umgesetzt, wobei relationale Datenbanken und ein XML-DTD eingesetzt werden sollen.