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Der Name entstand im Gegensatz zur "Niederen Geodäsie", wie man früher die Ingenieurgeodäsie nannte (engl.: Surveying). Bei letzterer kann man die Vermessungs-Operate noch ohne Genauigkeitsverlust als eben betrachten.
In der Höheren Geodäsie (meist auch in der Landesvermessung) ist hingegen die Erdkrümmung immer zu berücksichtigen. Sie macht in der Höhe auf 100 m knapp 1 mm aus, bei 1 km bereits 8 cm. Die Einflüsse auf die Lage-Vermessung machen sich erst bei etwas größeren Distanzen bemerkbar.
Die Höhere Geodäsie gliedert sich in einige Bereiche, die sich allerdings überschneiden. Üblich ist folgende Einteilung: