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Das Hörspiel ist in der Lage, auch komplizierte Bewusstseinsvorgänge mit dem Kunstgriff des inneren Monologes, des fiktiven Dialogs sowie der Montage von Stimmen und Geräuschen zu verdeutlichen.
Das Originalton-Hörspiel verwendet nahezu ausschließlich direkt aufgenommenes akustisches Material, das der gewollten Aussage des Stückes gemäß zusammengesetzt wird.
Als erstes Originalhörspiel gilt A comedy of danger (Großbritannien) von Richard A. W. Hughes.
1951 stiftete der Bund der Kriegsblinden Deutschlands den Hörspielpreis der Kriegsblinden, der jedes Jahr verliehen wird.
siehe auch: Krieg der Welten
Im Zeitalter der so genannten "Neuen Medien" erreicht man Kinder und
Jugendliche schwer mit Büchern. Wir erleben einen zunehmenden kulturellen Analphabetismus, den auch die Indifferenz verursacht, zu der die modernen Vereinfältigungsmedien verleiten.
User leben eine Kultur der Ungeduld. Sie wissen, wie man etwas findet, aber sie wissen eigentlich nicht was sie finden möchten. Das Betriebssystem für die elektronischen Medien ist das Lesen. Das Betriebssystem für das Lesen ist die Sprachkompetenz. Das Betriebssystem für das Hören ist Aufmerksamkeit; eine knappe Ressource.
Wer nicht hysterisch über Kunst und neue Medien sprechen will, braucht nicht in einen naiven Realismus zu verfallen. Es gibt auch dazu eine Alternative, die nicht minder rational ist: die medienarchäologisch genaue
Analyse jener Änderungen der Wirklichkeit, die sich auf dem Weg von den
einstige Analogmedien wie Rundfunk oder Telefon zum Digitalmedium Computer ereignet haben.
Diesen Weg zeichnet A.J. Weigoni mit seinem essayhaften Text
"Produktorientiertes medienpädagogisches Arbeiten mit Jugendlichen" auf "www.vordenker.de/weigoni/mpaed.htm" - nach. Sie finden auch dort einige Ohryeure-HörClips als mp3 zum vorhören*.
Zusätzliche Infos + Hörproben finden Sie unter: www.weigoni.de
Literatur
Zur Literaturpädagogik:Weblinks