Mit Hüften bezeichnet man die breitesten Stellen des menschlichen Beckens. Sie sind - vor allem wegen der knapp darunter befindlichen Hüftgelenke - für die Stabilität und Gesundheit fast des gesamten Skeletts entscheidend.
Neugeborene leiden häufig an der Hüftluxation, bei der der Oberschenkelkopf nicht in der Beckenpfanne steht. Durch breites Wickeln kann dieser Luxation (Gelenksverrenkung) teilweise vorgebeugt werden.
- Die Form der Hüften lässt Menschen schmal oder breit erscheinen. Manche schließen daraus auf sexuelle oder sportliche Vorzüge. Breite Hüften erleichtern Müttern meistens den Geburtsvorgang.
- Knapp oberhalb der Hüften liegt der Schwerpunkt des menschlichen Körpers. Albrecht Dürer hat das zu einigen geometrischen Überlegungen zu den Körperproportionen angeregt.
- Für den Sitz der Kleidung sind die Hüften oft entscheidend. Beleibte Männer müssen sich entscheiden, ob sie den Gürtel darüber oder darunter schnallen.
- Der Hüftgurt hat früher manchen bei Verkehrsunfällen das Leben gerettet, und der Hüftknick einen gewissen Stil beim Schifahren.
- Für die Entspannung und z.B. die Haltung bei der Meditation ist die Stellung der Hüften und der unteren Wirbelsäule wichtig. Beruhigend wirkt es, wenn die Unterarme an den Hüften liegen.
- Auch beim Tanz sind die Hüften entscheidend (weniger das "Hüftwackeln" ;-)
- Einige Musikinstrumente werden in Hüftnähe gehalten oder getragen - z.B. die Kleine Trommel (Snare).
- Und Mancher schießt vorschnell aus der Hüfte.
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