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Das Hühnerei ist das Produkt der Haushenne und dient der Erzeugung ihrer Nachkommenschaft. Vom Menschen wird es gegessen.
Die Entstehung des Eis
Die Entstehung beginnt in den Eierstöcken der Henne. Dort reifen kleine Dotterkügelchen heran, die Eizellen. Diese wandern in den Eileiter der Henne. Hier können sie durch Spermien eines Hahnes befruchtet werden. Geschieht dies, bildet sich an der Dotterkugel eine Keimscheibe. Das befruchtete Ei wandert weiter den Eileiter hinunter, während sich das Eiklar (5,6,12) an das Ei anlagert. Ein Drehen um die eigene Achse auf den Weg nach draußen sorgt für eine gleichmäßige Anlagerung. In dieser Phase entsteht auch die Hagelschnur (4,13). Sie hält später das Dotter in der Mitte der Kalkschale und verhindert bei Erschütterungen so eine Beschädigung durch Schlagen an die Kalkschale. Im unteren Teil des Eileiters befindet sich der sog. Eihalter, in dem zum Schluss die porige Kalkschale(1) aufgebaut wird. Hier entsteht die Luftkammer (14). Warum die Luftkammer immer am stumpfen Ende des Eis ist, ist ein ungeklärtes Rätsel.
Für den gesamten Vorgang braucht die Henne etwa 24 Stunden.
Gelegentlich kommt es vor, dass zwei Dotterkügelchen gleichzeitig aus den Eierstöcken in den Eileiter wandern. An beiden lagert sich dann Eiklar an; es kommt zu einem Ei mit zwei Dottern. Diese Eier sind in der Regel nicht für die Brut geeignet.
siehe auch Eierkennzeichnungsregeln