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Entsprechend den verursachten Krankheiten werden die HP-Viren eingeteilt in
Zweitere - v.a. HPV 16, 18, 30 und 33, aber auch 35,39,45,51,52,56,58,59 und 68 - sind bei beinahe allen Zervixkarzinomen nachweisbar und stellen somit ein hohes Risiko für die Gesundheit der Frau dar. Auch Krebserkrankungen im Bereich des Afters gelten als HPV-assoziiert.
Dabei können diese Viren oft jahrelang inaktiv bleiben. Dies gilt sowohl für die low-risk- als auch für die high-risk-Viren. Das heißt, dass sich auch Wochen bis Monate bzw. bis zu einem Jahr nach einem Sexualkontakt sowohl von heterosexuellen wie auch homosexuellen Paaren Genitalwarzen bilden können und damit die Suche nach dem infektiösen Sexualpartner sehr erschwert wird.
Was die Krebsentstehung anbelangt entwickeln nur 2 - 8% der Patientinnen/Patienten darüber hinaus Zellveränderungen, die ein Vorstadium für eine Krebserkrankung darstellen bzw. ein Karzinom. Die Mehrzahl der Patienten ist wohl dank eines funktionierenden Immunsystems in der LAge, den Virus letztlich zu eliminieren.
Derzeit laufen Studien, die Auskunft darüber geben sollen, ob eine routinemäßige Suche - ein so genanntes Screening - nach diesen Viren die Entwicklung von Krebserkrankungen reduzieren kann, indem fragwürdige Zellbefunde in ausgewählten Fällen einer vorzeitigen Behandlung werden könnten.
Fällt der HPV-Test positiv aus, ist es wichtig, alle 3 bis 4 Monate einen Krebsabstrich beim Frauenarzt durchführen zu lassen, um die 2-8% der Patientinnen herauszufiltern, bei denen sich Zellveränderungen entwicklen werden.