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Die Nutzung von Türmen sowohl bei Burgen als auch bei Stadtmauern als Gefängnis ist ab dem Spätmittelalter in den Quellen belegt. Zu unterscheiden sind dabei Verliese und Gefängnisse. Ersteres ist von oben durch ein so genanntes "Angstloch" zugänglich, letzeres durch eine Tür. Die Vorstellung, man habe Gefangene in diesen Türmen verhungern lassen, entstammt jedoch überwiegend der Romantik des 19. Jahrhunderts.
Siehe auch: Bergfried