Hydrophob

Stoffe, die als hydrophob bezeichnet werden, lösen sich schlecht in Wasser auf.

Der Begriff stammt aus dem Griechischem: hydro bedeutet Wasser, phobos die Furcht. Hydrophob kann man also mit "wassermeidend" übersetzen. Unpolare und ungeladene Stoffe wie Fette, Wachse, Alkohole mit langen Alkylresten - also mit Ausnahme von Methanol und Ethanol - Alkane, Alkene, Methan usw. sind hydrophob. Beim Lösen von einigen hydrophoben Stoffen wie Methan in Wasser bilden sich entropisch ungünstige Clathrat-Strukturen.

Hydrophobe Stoffe sind so gut wie immer lipophil, das heißt sie lösen sich gut in Fett und Öl auf.

Das Gegenteil von Hydrphobie ist Hydrophilie. Stoffe die sowohl hydrophob als auch hydrophil sind bezeichnet man als ambiphil.



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