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Ibiza-Stadt (katalanisch Eivissa Vila) ist der Hauptort der Balearen-Insel Ibiza. Sie liegt an der Südküste der Insel. In Ibiza-Stadt leben mit 35.000 Einwohnern ca. die Hälfte der ständigen Inselbewohner.
Die Stadt wurde im 7. Jahrhundert v. Chr von den Phöniziern gegründet. Sie nannten sowohl die Stadt als auch die Insel nach dem Gott Bes Ebusim. Von den Phöniziern ist noch eine groß angelegte Nekropole westlich der Altstadt (Dalt Vila), der Puig des Molins (dt. Mühlenhügel), erhalten, die später auch noch von den Römern benutzt wurde. Hier wurden mehr als 4.000 punische und römische Gräber entdeckt. Dort gefundene Grabbeigaben kann man heute im Museu Monogràfic am Fuß des Hügels besichtigen.
Die massiven Wehrmauern von Dalt Vila, die heute noch das Stadtbild von Ibiza-Stadt prägen, wurden unter der Maurischen Herrschaft (9 bis 13. Jahrhundert) errichtet. Von den Mauren wurde die Stadt Yabisa genannt. Unter den aragonischenischen und spanischen Königen wurde die Festung ausgebaut. In den 1990ern wurden die zum Teil schon stark verfallenen Mauern restauriert. 1999 ist die Alstadt von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt worden.
Mehr Informationen über die Geschichte der Stadt finden Sie im Artikel über die Insel Ibiza.