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Auch die Orientalisch-Orthodoxen Kirchen, z.B. die koptische Kirche oder die armenische Kirche (nicht jedoch die Assyrische Kirche), verehren Ikonen in ihrem Kultus. In koptischen Ikonen sind Einflüsse altägyptischer Kunst zu finden.
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2 Theologie der Ikonen 3 Weblinks |
Form und Darstellung
Ikonen stellen Christus, Maria mit Kind und andere Heilige (einschließlich Figuren des alten Testaments), und Szenen aus der Bibel und aus dem Leben der Heiligen dar.
Ikonen haben in der Darstellung gemeinsame Züge, die von westeuropäischen Kunstvorstellungen abweichen und die oft theologisch begründet sind.
Im Zuge des byzantinischen Bilderstreits erfolgte durch Johannes von Damaskus die theologische Begründung der Ikonendarstellung durch den Gedanken der Inkarnation: Die Menschwerdung Gottes in Jesus Christus ermögliche erst die bildliche Darstellung. Das mit der unsichtbarkeit Gottes in vorchristlicher Zeit begründete biblische Bilderverbot (Exodus 20,4f.) werde gerade nicht verletzt.
Ikonen werden nach bestimmten geregelten Mustern und Vorbildern gemalt, nicht nach der Phantasie. Es haben sich so zahlreiche Ikonentypologien entwickelt.
Ikonen sind ein wesentlicher Ausdruck der byzantinischen Kunst. Diese Kunst wurde in Griechenland, Bulgarien und besonders in Russland weiter gepflegt. Wichtige Ikonenmalschulen befanden sich in Wladimir-Susdal, Nowgorod, Twer und Moskau.
Wichtige Ikonenmaler waren u.a. Feofan Grek, Andrej Rubljow, Dionisisj.
Weitere Zentren der Ikonenmalerei befinden sich in Georgien, Serbien, Ehemalige Jugoslawische Republik Mazedonien bzw. Bulgarien. In Rumänien sind die Fresken der Moldauklöster von hoher Bedeutung.
siehe auch: Bilderverehrung, Ikonoklasmus, IkonographieTheologie der Ikonen
Die Ikone dient der Vergegenwärtigung (Repräsentanz) christlicher Wahrheiten.
Die Ikonenverehrung in Form von Proskynese, Kuss, Kerzen und Weihrauch richte sich demgemäß nicht auf das Bild, sondern auf die "hinter" dem Bild präsente Wahrheit.