Illuminatus-Trilogie

Die Illuminatus-Trilogie ist eine dreiteilige Romanserie von den Science-Fiction-Autoren Robert Anton Wilson und Robert Shea. Darin wird aus einer Mischung aus Realität und Fiktion ein teilweise sehr verwirrender verschwörungstheoretischer Plot gesponnen, in dem der Illuminatenorden eine entscheidende Rolle spielt, aber auch Bezüge auf den Diskordianismus, Drogengebrauch, und Gnostik. Einige der verrücktesten Verschwörungstheorien wurden angeblich unveröffentlichten Leserbriefen an den Playboy entnommen, bei dem die Autoren zur Zeit der Entstehung tätig waren.

Im Subtext behandelt der Roman primär die Themen Willensfreiheit und Relativität der Wahrheit (siehe auch Konstruktivismus (Philosophie) und ist stark inspiriert von den Ideen Aleister Crowleys.

Nebenbei gilt der Roman als ultimative Parodie auf Verschwörungstheorien.

Literarisch ist vor allem die Stilvielfalt kennzeichnend, in Anlehnung an James Joyce ("Ulysses") und vor allem für die Rauschzustände William S. Burroughs.

Der Hacker Karl Koch hat sich stark von der Handlung des Romans beeinflussen lassen und die Erzählung über die Illuminaten scheinbar für bare Münze genommen. Seine Rolle im so genannten KGB-Hack der 1980er wurde in dem Thriller 23 - Nichts ist so wie es scheint verfilmt.

Die Titel der drei Teile lauten

und sind im Rowohlt Verlag als Taschenbücher erschienen.

Siehe auch: Illuminatenorden, 23 - Nichts ist so wie es scheint, Karl Koch, Hagbard Celine, Fnord, Dreiundzwanzig\n





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