Injektivität

In der Mathematik heißt eine Funktion injektiv oder eineindeutig (engl.: one-to-one, seltener injective), wenn nie zwei verschiedene Elemente auf das gleiche abgebildet werden bzw. eine Funktion in beide Richtungen eindeutig ist. Man nennt die Funktion dann eine Injektion.

Definition

Die Funktion heißt injektiv, wenn gilt:

.

(Lies: Für alle x, y Element A gilt: Aus f(x) = f(y) folgt zwingend x = y)

Eine injektive Funktion ist also (als Relation gesehen) links- und rechtseindeutig.

Ein injektiver Homomorphismus heißt auch Monomorphismus.

Beispiel

Bezeichne R die reellen Zahlen und S das Intervall [0, ∞). Gegeben seien die Funktionen

f1: R -> R, f1(x) = x²
f2: S -> R, f2(x) = x²
f3: R -> S, f3(x) = x²
f4: S -> S, f4(x) = x²

Dann ist
f1 nicht injektiv, nicht surjektiv, nicht bijektiv
f2 injektiv, nicht surjektiv, nicht bijektiv
f3 nicht injektiv, surjektiv, nicht bijektiv
f4 injektiv, surjektiv, bijektiv

Siehe auch: Bijektivität, Surjektivität




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