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Voraussetzugen für das I-TV ist die digitale Übertragung von Daten sowie das Vorhandensein eines (ggf. schmalbandigen) Rückkanals. Für den Empfang digital übertragener Programme benötigt der Zuschauer eine sog. Set-Top-Box, mit der die Zusatzinformationen aufbereitet werden.
Die erste Fernsehstation der Welt, die interaktives Fernsehen übertrug, war der staatliche spanische Fernsehsender Television Española: 1993 wurde erstmals ein Gerät namens TelePick angeboten, mit dem man zu den einzelnen Sendungen Zusatzinformationen abrufen, an Umfragen teilnehmen oder Bestellungen aufgeben konnte. Der Versuch wurde jedoch bereits nach einem Jahr eingestellt, da anstelle der erhofften 850.000 nur 13.000 TelePick-Geräte verkauft worden waren.
Siehe auch: Video on Demand, Pay per View, Telebanking, Telelearning, Teleshopping, Near Video on Demand, Digitales Fernsehen.
In Orlando (Florida) wurde Ende 1994 ein Pilotprojekt mit interaktivem Fernsehen gestartet, an dem 4.000 Haushalte teilnehmen sollten. Bis Ende 1995 waren jedoch erst 65 Haushalte angeschlossen. Das Pilotprojekt bot u.a. Dienste wie Teleshopping, Videospiele und Video on Demand. Der Träger Time-Warner führte die mangelnde Akzeptanz auf die hohen Grundkosten von ca. 1.000 Dollar sowie das noch wenig attraktive Programm zurück.
Pilotprojekte