Der Internationale Strafgerichtshof (engl. International Criminal Court (ICC)) ist ein ständiges Gericht, um Verbrechen gegen die Menschheit, Völkermord und Kriegsverbrechen zu verfolgen, sofern dies keinem nationalem Gericht möglich ist. Er ist eine unabhängige internationale Organisation im UN-System mit Sitz in Den Haag. Im Unterschied zum Internationalen Gerichtshof, vor dem nur Staaten Parteien sein können, klagt der ICC Individuen an.
Die Grundlage des ICC ist das Rom-Statut aus dem Juli 1998, welches am 1. Juli 2002 in Kraft trat. Er öffnete am 11. März 2003 mit der Angelobung von 18 Richtern. Inzwischen wurde das Statut von 90 Staaten unterzeichnet. Allerdings fehlen noch wichtige Staaten wie die USA, Russland und die Volksrepublik China.
Der Chefankläger ist Luis Moreno-Ocampo.
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