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Wahlspruch: Allahu Akbar, Arabisch: "Gott ist groß"
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| Amtssprache || Persisch (Farsi)
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| Hauptstadt || Teheran
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| Staatsform || Islamische Republik
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| Oberster Führer || Ali Chamenei
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| Präsident || Mohammed Chatami
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|Fläche || 1.648.195 km²
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|Einwohnerzahl || 68.278.826 (2002)
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|Bevölkerungsdichte || 40 Ew. pro km²
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| Gründung || 11. Februar 1979
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| Währung || Rial
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|Zeitzone || UTC + 3,5
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| Nationalhymne || Sorood-e Melli-e Jomhoori-e Eslami
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| Autokennzeichen || IR
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| Internet-TLD || .ir
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| Vorwahl || +98
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Die Islamische Republik Iran (auf Persisch: جمهوری اسلامی ایران , Jomhuri-ye Eslami-ye Iran), bis 1935 Persien genannt, ist ein Staat in Asien. Der Iran grenzt an Afghanistan (936 km Grenzlinie), Armenien (35 km), Aserbaidschan, Irak (1458 km), Pakistan (909 km), Turkmenistan, das Kaspische Meer und die Türkei.
Geschichte
Der heutige Staat Iran befindet sich auf dem Gebiet, das früher Persien genannt wurde. Die geografische Lage zwischen Kaukasus im Norden, der Arabischen Halbinsel im Süden, Indien und China im Osten und Syrien und Palästina im Westen liessen die Gegend zum Schauplatz einer wechselvollen Geschichte werden. Vom Reich der Meder führt die Geschichte über Alexander den Grossen zu den Parthern und Sassaniden, weiter über das islamische Kalifat zu den mongolischen und türkischen Dynastien und bis zum heutigen Staat Iran.
Die Geschichte Persiens bis zur Dynastie der Kadscharen findet im Artikel Geschichte Persiens.
Mit Riza Shah Pahlavi begann eine Neuorientierung Persiens in Richtung Westen. Der zunehmende Einfluss von Deutschland veranlasst den Schah, Persien in Iran umzubenennen. 1979 muss der Shah den Iran verlassen. Der Schiitenführer Ruhollah Chomeini wird oberste Autorität des Staates und proklamiert die Islamische Republik Iran. Von 1980 bis 1988 befindet sich das Land im krieg mit seinem Nachbarstaat Irak.
Die Entwicklung des Staates Iran seit Beginn des 20. Jahrhunderts wird im Artikel Geschichte des Iran dargestellt.
Seit der Revolution von 1979 ist der Oberste Führer entweder der rahbar oder in seiner Abwesenheit ein Rat von religiösen Führern. Der Oberste Führer ernennt die obersten Richter und ist auch Oberkommandierender der Streitkräfte.
Das Staatsoberhaupt des Iran ist der Präsident. Er wird in allgemeinen Wahlen für eine 4jährige Amtszeit bestimmt und ist der Regierungschef. Alle Kandidaten für das Präsidentenamt müssen bevor sie zur Wahl antreten vom Wächterrat (s.u.) bestätigt werden. Der Präsident ernennt die Mitglieder des Kabinetts und steht diesem auch vor. Er koordiniert die Regierungsarbeit und legt dem Parlament die Regierunsvorlagen vor.
Das iranische Einkammern-Parlament (Islamische Konsultativrat; auf Persisch: Majles-e-Shura-ye-Eslami) besteht aus 290 Abgeordneten, die in allgemeinen, direkten und geheimen Wahlen für eine 4jährige Amtszeit gewählt werden. Der Wächterrat muss auch hier allen Kandidaten vor ihrem Antritt die Zustimmung geben.
Der Wächterrat besteht aus 6 religiösen und 6 weltlichen Mitgliedern. Die religiösen Mitglieder werden vom Obersten Führer ernannt (sie müssen jedes Gesetz auf seine Konformität mit den islamischen Prinzipien hin überprüfen). Die weltlichen vom Parlament (sie überprüfen die Verfassungskonformität legislativer Akte).
Der Islam ist Staatsreligion.
99 Prozent der Bevölkerung sind Muslime (davon 90 Prozent Schiiten und 8 Prozent Sunniten). Daneben bestehen Minderheiten von Christen, Juden, Parsen, Mandäern und Angehörigen der verbotenen Baha'i-Religion.
Der Iran ist ein bedeutendes erdöl- und erdgasförderndes Land.
Politik
Bevölkerung
Die Bevölkerung des Irans besteht aus Persernn, Aserbaidschanern, Kurden, Arabern, Turkmenen, Armeniern, Paschtunen und einigen weiteren Minderheiten. Wirtschaft
Weblinks
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