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Iridium ist ein chemisches Element im Periodensystem der Elemente mit dem Symbol Ir und der Ordnungszahl 77.
Das sehr schwere, harte, spröde, silber-weiß glänzende Metall der Platingruppe gilt als das korrosionsbeständigste Element.
| Table of contents |
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2 Anwendungen 3 Geschichte 4 Vorkommen 5 Verbindungen 6 Isotope 7 Vorsichtsmaßnahmen 8 Weblinks |
Bemerkenswerte Eigenschaften
Wegen seiner Härte und Sprödigkeit kann Iridium nur schwer bearbeitet werden.
Bei Rotglut oxidiert es zu schwarzem IrO2, das oberhalb 1140° wieder zerfällt. Im Gegensatz zum Osmiumoxid ist es nicht flüchtig.
In Mineralsäuren, auch Königswasser, ist es beständig. In Chlorid- und Cyanid-Schmelzen wird es aufgelöst.
Iridium gilt als das Element mit der größten Dichte.
Anwendungen
Wegen seiner Härte und Sprödigkeit wird es oft anderen Metallen zur Härtung zulegiert. Platin-Iridium-Legierungen setzt man bei Präzisionsmessungen, in der Medizin und dem Maschinenbau ein.
Weitere Anwendungen :
Vorkommen
Iridium ist seltener als Gold oder Platin. In der Natur tritt es elementar in Form von kleinen Körnern auf oder in Begleitung des Platins. Mit Osmium bildet es zwei natürlich vorkommende Minerale :
Verbindungen
Viele Iridiumsalze sind farbig: Mit Chlor bildet es olivgrünes Iridium(III)chlorid oder braunes Iridium(IV)chlorid. Mit Fluor reagiert es zu gelbem, leichtflüchtigem Iridium(VI)fluorid bzw. gelbgrünem Iridium(V)fluorid.
Isotope