Isolierende Sprache

Eine isolierende Sprache (auch analytische/ amorphe Sprache oder Wurzelsprache genannt) drückt syntaktische Beziehungen nicht wie flektierende Sprachen durch morphologische Mittel aus, sondern durch die Wortstellung oder grammatische Hilfswörter.

Der Begriff stammt aus der Sprachtypologie von Humboldt und Schlegel

Ein bekanntes Beispiel für eine isolierende Sprache ist Chinesisch.

Das Englische hat sich im Verlauf seiner Geschichte von einer stark flektierenden Sprache zu einer eher isolierenden Sprache hin entwickelt. Heute sind nur noch Reste der Flexion vorhanden.





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