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Der grösste Teil der italienischen Schweiz liegt im Kanton Tessin. Dazu kommen noch die graubündner Täler Calanca, Misox, Bergell und Puschlav sowie Grono südlich des Simplons im Kanton Wallis.
Die italienische Sprache ist in der Schweiz eine offizielle Amtssprache. Die italienischsprachigen Regionen sind vor dem Staat der deutschen sowie der französischen Sprache gleichgestellt. Die Einheimischen jedoch haben subjektiv das Gefühl, als wären sie eine Minderheit. So ist es nicht unüblich, dass man zum Studieren nach Zürich in die Deutschschweiz oder nach Mailand in Italien geht.
Bis vor kurzdem (1999) hatte die italienische Schweiz fast immer einen Bundesrat in Bern gehabt. Der letzte war Flavio Cotti.
Häufig wird anstelle dem Begriff Italienische Schweiz bloss der Begriff Tessin verwendet, auch wenn man sich auf die italienische Schweize bezieht.