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In dem kleinen Sprachraum südlich des Rennsteigs existiert das Ostfränkische noch in einer sehr ursprünglichen Form. Auf Grund der isolierten Randlage der Sonneberger Gegend bis Ende des 19. Jahrhunderts und später während der deutschen Teilung haben sich insbesondere auf dem Lande und in den Städten Sonneberg und Neustadt bis heute viele sprachliche Eigenheiten erhalten. Wissenschaftliche Beachtung erfuhr die itzgründische Sprachinsel erstmals durch den Sprachforscher August Schleicher.
Um Sonneberg fallen die Diphthonge iä, ue und üä (Beet - Biäd, Ofen - Uefm, Vögel - Vüächl) und die hintergaumige Aussprache von -ch wie in durch auf, (z.B. in Berg - Barch und morgen - morchng). Andere Diphthongierungen liegen z.B. in den Wörtern Brot - Bruad und schön - schööä vor. Itzgründische Spezialwörter sind u. a. Märbel (Murmel), Krätze (Handkorb) und Petz (Schaf).
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