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Geboren wurde er 1937 in Pusan, Korea. Sein erster „richtiger“ Lehrer war Hae, Dae-Yeong, dieser erkannte das außergewöhnliche Talent des Schülers und widmet sich schließlich der Ausbildung nur noch dieses einen Schülers. Ab da ist Taekwon-Do Kwon, Jae-Hwa's Lebensinhalt. Im Alter von 24 Jahren wird er Chief Instructor (höchster Lehrer) der Yonmu-Kwan Taekwon-Do-Schulen. 1964 übernimmt er als technischer Direktor den Taekwon-Do-Landesverband der Provinz Pusan, dem die meisten Taekwon-Do-Abteilungen in Schulen und Universitäten sowie viele freie Taekwon-Do-Schulen angehören. Beide Funktionen übt er heute noch aus.
1965 beginnt sein Engagement das traditionelle Taekwon-Do in Europa bekannt zu machen. Mit einem sechsköpfigen Großmeister-Team unter Leitung von Choi, Hong-Hi, dem Vater des modernen Taekwon-Do, kommt Kwon, Jae-Hwa nach Deutschland. 1966 gründet er den Deutschen Taekwon-Do-Verband und wird Beauftragter für Europa und den Nahen Osten. 1968 gründet Kwon, Jae-Hwa die Sektion Taekwon-Do im Deutschen Judo-Bund. 1970 schreibt er das Buch "Zen-Kunst der Selbstverteidigung" (erschienen im O.W. Barth-Verlag). 1971 übernimmt Kwon, Jae-Hwa die Funktion des Bundestrainers in der Sektion Taekwon-Do im Deutschen Judo-Bund. 1973 geht Kwon, Jae-Hwa in die USA; Ernennung zum 7. Dan. In der Welt gibt es über 60 Schulen für traditionelles Taekwon-Do.