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Sie schrieb Fantasy- und Mystery-Romane sowie Fantasy-Geschichten für Kinder.
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Joan war die Tochter des us-amerikanischen Poeten, Schriftstellers und Pulitzer-Preisträger Conrad Aiken und der kanadischen Schriftstellerin Jessie McDonald-Aiken.
Bis zu ihrem 12. Lebensjahr wurde Joan zuhause in Sussex von ihrer Mutter unterrichtet. Anschließend besuchte sie die Wychwood School in Oxford. Sie war ein introvertiertes Kind, das viel las. Sie wuchs mit Büchern von Thurber, Scott, Dickens, Tolstoj, Jane Austen, den Brontë-Schwestern, Dumas, Mark Twain, Edgar Allen Poe und Ruyard Kipling auf. Schon als Kind ließ sie sich von diesen Vorbildern zum Schreiben eigener Geschichten inspirieren.
1941 veröffentlichte Joan Aiken erstmals erfolgreich: die British Boradcasting Corporation brachte einige ihrer Geschichten im Kinderprogramm.
Joan Aiken arbeitete erst für die BBC, dann für das St. Thomas Hospital und im Londoner Büro der Vereinten Nationen. Die ganze Zeit über schrieb sie Geschichten. 1945 heiratete sie Ronald George Brown, mit dem sie zwei Kinder hatte: John Sebastian Aiken und Elizabeth Delano Aiken.
1953 veröffentlichte sie unter dem Titel "All You've Ever Wanted and Other Stories" eine Sammlung ihrer Kurzgeschichten. Als ihr Ehemann an Lungenkrebs erkrankte, hörte sie auf zu schreiben bis er 1955 starb. Erst 1963 veröffntlichte sie ihr Buch "The Wolves of Willoughby Chase" (das sie 1952 zu schreiben begonnen hatte). Für das Buch wurde sie mit dem Lewis Carrol Shelf Award geehrt. Ihr nächstes Buch, "Night Fall" erhielt 1972 den Edgar Allen Poe Award for Juvenile Mystery.
Neben der Schriftstellerei verbrachte Joan Aiken so viel Zeit wie möglich mit ihren Kindern. Sie malte und war eine leidenschaftliche Gärtnerin.
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