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Er war Sohn von Johann Valentin Tischbein, Neffe und Schüler des Malers Johann Heinrich Tischbein ("der Ältere", auch "Kasseler Tischbein", 1722 - 1789), sowie Cousin von Johann Heinrich Wilhelm Tischbein, dem "Goethe-Tischbein".
Er bereiste Frankreich und Italien, wurde dann Hofmaler in Arolsen und lebte hierauf einige Zeit in Holland, seit 1795 aber zu Dessau und wurde 1800 Ösers Nachfolger als Direktor der Akademie zu Leipzig. Sein Sohn war Karl Ludwig Tischendorf, geb. 1797 zu Dessau, wurde in Dresden gebildet, ging 1819 nach Italien, wurde 1825 Professor der Zeichenkunst an der Universität Bonn und 1828 Vorsteher einer Zeichenschule und Aufseher über die fürstlichen Sammlungen zu Bückeburg, wo er am 13. Februar 1855 starb. Beifall fand sein Besuch Egmonts bei Klärchen sowie seine Ansichten von Städten, z. B. Bonn, Frankfurt am Main, Leipzig.
Literatur
Weblinks
Aus Meyers Konversationslexikon, 4. Aufl. 1889